Lokales SEO zwischen 2015 und 2018 - Was stimmte wirklich

Zwischen 2015 und 2018 hörte man ständig: „Keyword-Stuffing in der GMB-Beschreibung bringt Top-Rankings." Die Realität sah anders aus. Google strafte bereits damals übermäßige Keyword-Wiederholungen ab, während viele Agenturen noch diese veraltete Taktik verkauften.

Der zweite Mythos betraf NAP-Konsistenz. Skeptiker behaupteten, minimale Abweichungen wie „Straße" versus „Str." würden Rankings zerstören. Tatsächlich zeigten Daten von 2016, dass Google solche Variationen problemlos zuordnete. Kritisch waren nur komplett unterschiedliche Adressen oder Telefonnummern.

Am hartnäckigsten hielt sich die Behauptung über Backlink-Quantität. „Je mehr lokale Verzeichniseinträge, desto besser" war das Mantra. Die Wahrheit ab 2017: Zehn qualitativ hochwertige Links von lokalen Nachrichtenseiten oder Handelskammern übertrafen hundert minderwertige Verzeichniseinträge deutlich.

Was wirklich zählte in dieser Phase waren authentische Bewertungen mit substantiellem Text, regelmäßige Beiträge im GMB-Profil und eine technisch saubere Website. Die Metriken sprachen für sich - Unternehmen mit 20 detaillierten Rezensionen rankten durchschnittlich 3,2 Positionen höher als solche mit 50 Einwort-Bewertungen.